(von Sonja Jens, Teilnehmerin des KMM-Seminars Social Media 2010)
Die Kernaussage der Theorie
Die Kernaussage und damit die Definition von Surowieckis Theorie lässt sich wie folgt zusammenfassen: Surowiecki sagt, dass die Kumulation von Informationen / Kenntnissen / Fähigkeiten Einzelner in einer Gruppe zu gemeinsamen Gruppenentscheidungen führen können, die oft besser sind als Lösungen einzelner Experten.
Des Weiteren sagt er, dass diese Theorie auf scheinbar einfache/triviale aber auch auf kompliziertere Problembeispiele anwendbar ist. Artikel lesen »
… that´s one billion people with the potential to contribute in some way to any given crowdsourcing project. (Jeff Howe)
Wie hier in einen früheren Beitrag (und natürlich auch an vielen anderen Stellen) bereits beschrieben wurde, wird Crowdsourcing auf Jeff Howe zurückgeführt, der den Begriff erstmals 2006 verwendet hat.
Im Folgenden werden Howes Ansätze zur Typologisierung von Crowdsourcing-Projekten, generelle Voraussetzungen für die Verbreitung dieser Projekte sowie wichtigen Erfolgsfaktoren beschrieben Artikel lesen »
Die zunehmende Beteiligung von Konsumenten an Aufgaben, die von Unternehmen traditionell intern erledigt wurden, ist hier schon an anderer Stelle beschrieben worden: Konsumenten organisieren sich heute untereinander und informieren sich gegenseitig. Mehr noch — immer häufiger werden sie sogar direkt an wertschöpfenden Prozessen beteiligt.
Jeff Howe hat diese Einbindung von Konsumenten bereits 2006 als Crowdsourcing bezeichnet. Erstmals verwendet wurde der Begriff in einem WIRED-Artikel, in dem Howe beschreibt, wie Unternehmen das Internet dazu nutzen, unbekannte Personen an Aufgaben zu beteiligen, die bislang unternehmensintern durchgeführt wurden.
“The new pool of cheap labor: everyday people using their spare cycles to create content, solve problems, even do corporate R & D.” [1]
Unternehmen lagern interne Aufgaben aus und fordern Freiwillige über das Internet zur Teilnahme am Produktionsprozess auf. Die Auslagerung dieser Tätigikeiten geschieht häufig über die sozialen Medien des Web 2.0, deren kollaborative Funktionalitäten teilweise direkt für deren Aufgabenerledigung genutzt werden. Artikel lesen »
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