Das erste Kapitel der “Digitalen Unternehmung” beinhaltet eine allgemeine Einführung. Im zweiten Kapitel werden grundlegende Parameter des digitalen Marktes behandelt.
Geplant ist von nun an ein Kapitel pro Monat.
Leider wird der Digitale Sommer in diesem Jahr doch nicht im September stattfinden können. Die Planungen für die Durchführung laufen. Sobald es neue Entwicklungen gibt, werden diese hier mitgeteilt.
Wie in den vergangenen 5 Jahren wird auch in diesem Jahr wieder ein Digitaler Sommer stattfinden. Als Veranstaltungszeitraum ist der September geplant. Alle Seminare werden im Kloster Bernburg stattfinden.
Inhaltlich widmet sich der Digitale Sommer in diesem Jahr dem Einsatz von Social Media in der Unternehmenskommunikation.
Die inhaltlichen Planungen der diesjährigen Sommeruniversität haben begonnen. Das Programm wird bis Mitte April Mai veröffentlicht.
Der Digitale Sommer 2010 wird von der Hochschule Anhalt in Kooperation mit der Universität der Künste Berlin durchgeführt.
Das inhaltliche Verständnis von Marketing orientiert sich vielerorts an der Begriffsdefinition der American Marketing Association (AMA). Die Gegenüberstellung der AMA-Definition von 2004 und 2010 zeigt deutliche Veränderungen, die unter anderem auf die digitale Vernetzung von Anbietern und Nachfragern zurück zu führen ist:
AMA Definition von 2004
In der Definition von 2004 wurde Marketing als organisatorische Funktion beschrieben, die alle Prozesse umfasst, die für den Kunden Werte schaffen, diese kommunizieren und zur Verfügung stellen. Marketing umfasst darüber hinaus das Management von Kundenbeziehungen zum Wohle der Organisation und ihrer Anspruchsgruppen:
„Marketing is an organizational function and a set of processes for creating, communica-ting, and delivering value to customers and for managing customer relationships in ways that benefit the organization and its stakeholders.“
Aktuelle Definition der AMA
Der Blick auf die aktuelle Definition der AMA zeigt einige kleine, aber sehr wichtige Änderungen, wie im Folgenden zu erkennen ist:
„Marketing is the activity, set of institutions, and processes for creating, communicating, delivering, and exchanging offerings that have value for customers, clients, partners, and society at large.“ Artikel lesen »
(von Matthias Drinkmann, Teilnehmer Social Media Seminar 2009/10)
Unsere Auffassung von Arbeit bestand bisher darin zu glauben, dass Menschen nicht ohne eine gerechte Bezahlung zum arbeiten motiviert werden können. Die wirtschaftswissenschaftlichen Modelle gehen nicht davon aus, dass es auch ohne einen finanziellen Anreiz zur Produktion kommen könnte. Es hat sich ein neues Modell der Produktion etabliert, das es eigentlich nicht geben dürfte, wollte man unseren Glaubenssätzen über ökonomisches Verhalten glauben. Es widerspricht der Intuition der Menschen des späten zwanzigsten Jahrhunderts, dass Tausende freiwillig zusammenkommen, um zusammen zu arbeiten. Es sollte eigentlich nicht möglich sein, dass diese Freiwilligen die größten und finanziell am besten ausgestatteten Unternehmen der Welt in ihrem Kerngeschäft schlagen können. …und dennoch passiert genau das! Artikel lesen »
Kurzdokumentation des Workshops NGO & Social Media auf der Social Media Week in Berlin.
Weitere Informationen und Bilder der Veranstaltung
Mit der Frage nach der Verbindung zwischen der Online-Community und der Offlinewelt wurde die Diskussion von Daniel Michelis eröffnet. Die Podiumsteilnehmer Daniel Boese, Joachim Bonin und Joana Breidenbach vertraten in diesem Punkt die Ansicht, dass die Vernetzung zur realen Welt stets im Vordergrund stehen solle, da die Themen an sich sehr real sind. Boese sprach in diesem Zusammenhang auch von der Problematik des One-Click-Commitments. Artikel lesen »
(von Alexander Kain, Teilnehmer Social Media Seminar 2009/10)
„Wikinomics“ von Don Tapscott & Anthony D. Williams stellt das Ergebnis mehrerer Marktforschungsstudien dar, die aufgezeigt haben, wie Menschen in einer großen Zahl am Wirtschaftsgeschehen teilnehmen können wie nie zuvor in der Geschichte. Eine unendliche Anzahl an Individuen ist heute miteinander vernetzt und dadurch in der Lage aktiv an Innovationen, der Bildung von Wohlstand und gesellschaftlicher Entwicklung teilzunehmen, wie es sich wohl kaum jemand vorstellen konnte.
Auf dem Weg zum Erfolg müssen Unternehmen sich den neuen Bedingungen anpassen und neue Wege gehen, in Hinblick auf Wettbewerbsfähigkeit und Profitabilität. Vor allem geht es aber darum, eine neue Denkweise der Kollaboration zu entwickeln, die von den Autoren als „Wikinomics“ bezeichnet wird. Artikel lesen »
(von Fabian Greskamp, Teilnehmer Social Media Seminar 2009/10)
„The Tipping Point is that magic moment when an idea, trend, or social behavior crosses a threshold, tips, and spreads like wildfire. Just a single sick person can start an epidemic of the flu, so too can a small but precisely targeted push cause a fashion trend, the popularity of a new product, or a drop in the crime rate.” (Malcolm Gladwell)
Das Buch The Tipping Point – How Little Things Can Make a Big Difference – von Malcolm Gladwell beschäftigt sich mit der Frage, wie Trends entstehen und wodurch sie entstehen. Wie schafft es zum Beispiel eine Botschaft oder eine Idee das Ausmaß einer Epidemie zu erreichen? Der Autor vergleicht dabei die Verbreitung von Trends, Ideen oder sozialen Verhaltensweise mit dem Verlauf einer Virusinfektion – jahrelang sind oft gerade ein paar Menschen davon betroffen, dann aber kommt es binnen kürzester Zeit zu einer Massenansteckung. Der entscheidende Moment ist der sogenannte Tipping Point. Artikel lesen »
(von Mathias Hoberück, Teilnehmer Social Media Seminar 2009/10)
Beschreibung des Buchs
Gillin hat ein einfach verständliches Werk geschrieben, welches wie in einer Geschichte ,anhand von sehr vielen Beispielen, erklärt wie Social Media das Marketing verändert hat und verändert wird. Die betrachteten Bereiche sind der Blog und das Podcasting. Dabei stellt für den Autor der Blog die bis jetzt bedeutenste Neuerung im Kontakt zwischen Unternehmen und Kunden dar. Das Buch ist nicht hohem Maße analysierend, es hat hingegen einen sehr beschreibenden Charakter, der aber einen klaren Linie folgt und wenig Hintergrundwissen. Was dieses Buch einfach verständlich und sehr informativ macht. Artikel lesen »
Als ich im Mai des vorangegangenen Jahres kurz vor meiner Teilnahme am Workshop Pervasive Advertising in Nara (Japan) das erste Mal einen japanischen Supermarkt betrat, war ich von der Flut an bewegten Werbebildern und um Aufmerksamkeit buhlenden Lautsprechern im wahrsten Sinne des Wortes überwältigt.
Auf dem Weg zur Konferenz entwickelte sich — nach dem ersten Unbehagen, durch meinen Beitrag am Workshop an einer weiteren Durchdringung mit immer lauterer Werbung mitzuwirken — erstmals der Gedanke von Calm Advertising: In Anlehnung an das Paradigma des “Calm Computing” bieten uns neue Technologien die Chance, eine neue Form der Werbung zu entwickeln, die nicht immer lauter nach Aufmerksamkeit sondern den ehrlichen Dialog mit Konsumenten sucht beziehungsweise den Dialog unter Konsumenten fördert. Artikel lesen »
… that´s one billion people with the potential to contribute in some way to any given crowdsourcing project. (Jeff Howe)
Wie hier in einen früheren Beitrag (und natürlich auch an vielen anderen Stellen) bereits beschrieben wurde, wird Crowdsourcing auf Jeff Howe zurückgeführt, der den Begriff erstmals 2006 verwendet hat.
Im Folgenden werden Howes Ansätze zur Typologisierung von Crowdsourcing-Projekten, generelle Voraussetzungen für die Verbreitung dieser Projekte sowie wichtigen Erfolgsfaktoren beschrieben Artikel lesen »
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