Die digitale Unternehmung

Icon

Prof. Dr. Daniel Michelis — Hochschule Anhalt

POST-Planungsprozess

von Stefan Stumpp (Student Master MBU, Hochschule Anhalt)

„Die Medien sind nicht mehr ordentlich in kleine Kästchen unterteilt, die Zeitungen, Magazine und Fernsehen heißen. Die Leute stellen Verbindungen zu anderen Leuten her und ziehen daraus Kraft, insbesondere als Masse.“[1]

Mit diesem Zitat beschreiben Charlene Li und Josh Bernoff in ihrem Buch Groundswell : winning in a world transformed by social technologies aktuelle Herausforderungen, mit denen Unternehmen in Zeiten der sozialen Technologien konfrontiert sind. Die neue Interaktion ermöglicht es erstmals auch den Konsumenten, persönliche Ansichten und Einstellungen über Unternehmen zu verbreiten. Daraus resultiert eine Notwendigkeit für Organisationen, ebenfalls an den Gesprächen teilzunehmen.

POST-Methode

Charlene Li und  Josh Bernoff liefern mit dem POST-Planungsprozess einen systematischen Rahmen für eine Social Media-Strategie. Das Akronym POST beschreibt die vier Planungsschritte people, objectives, strategy und technology. Artikel lesen »

Der vernetzte Konsument

„The category of consumer is now a temporary behavior 
rather than a permanent identity.” (Shirky 2008)

Lange Zeit wurde angenommen, dass der rationale Käufer auf Basis vollständiger Informationen solche Entscheidungen trifft, die seinen individuellen Nutzen optimieren. Von dieser Denkweise ist das man längst abgerückt, doch auch die aktuell vorherrschenden Annahmen über das Verhalten von Konsumenten werden mit dem Einzug des Internets, wie im Folgenden gezeigt werden soll, auf die Probe gestellt. Artikel lesen »

Die Weisheit der Vielen – Problemfelder und Schlüsselkriterien

(von Sonja Jens, Teilnehmerin des KMM-Seminars Social Media 2010)

Die Kernaussage der Theorie

Die Kernaussage und damit die Definition von Surowieckis Theorie lässt sich wie folgt zusammenfassen: Surowiecki sagt, dass die Kumulation von Informationen / Kenntnissen / Fähigkeiten Einzelner in einer Gruppe zu gemeinsamen Gruppenentscheidungen führen können, die oft besser sind als Lösungen einzelner Experten.

Des Weiteren sagt er, dass diese Theorie auf scheinbar einfache/triviale aber auch auf kompliziertere Problembeispiele anwendbar ist. Artikel lesen »

Ökonomie der Aufmerksamkeit — Erklärungsansätze von Franck und Lanham

Der Begriff der Ökonomie der Aufmerksamkeit wurde in den 1990er Jahren in etwa zeitgleich von Lanham und Franck geprägt. Während sich Richard Lanham den Grundlagen der Economies of Attention bereits 1994 [1] aus amerikanischer Perspektive nähert, stellt der deutsche Architekt und Städteplaner Georg Franck die Ökonomie der Aufmerksamkeit 1998 aus einer sozio-ökonomischen Perspektive dar. [2]

Technologie der Aufmerksamkeit

Lange Zeit galt Aufmerksamkeit als die wichtigste Ressource des Informationszeitalters. Spätestens mit der digitalen Vernetzung wurde Information zur allgegenwärtigen Ressource und nicht mehr die  Information an sich, sondern die individuelle Aufmerksamkeit wurde zum knappen Gut in einer “Ökonomie der Aufmerksamkeit”. Artikel lesen »

Das 1. Kapitel ist heute fertig geworden

Das erste Kapitel der “Digitalen Unternehmung” beinhaltet eine allgemeine Einführung. Im zweiten Kapitel werden grundlegende Parameter des digitalen Marktes behandelt.

Geplant ist von nun an ein Kapitel pro Monat.

Vorankündigung: Digitaler Sommer 2010

Leider wird der Digitale Sommer in diesem Jahr doch nicht im September stattfinden können. Die Planungen für die Durchführung laufen. Sobald es neue Entwicklungen gibt, werden diese hier mitgeteilt.

Wie in den vergangenen 5 Jahren wird auch in diesem Jahr wieder ein Digitaler Sommer stattfinden. Als Veranstaltungszeitraum ist der September geplant. Alle Seminare werden im Kloster Bernburg stattfinden.

Inhaltlich widmet sich der Digitale Sommer in diesem Jahr dem Einsatz von Social Media in der Unternehmenskommunikation.

Die inhaltlichen Planungen der diesjährigen Sommeruniversität haben begonnen. Das Programm wird bis Mitte April Mai veröffentlicht.

Der Digitale Sommer 2010 wird von der Hochschule Anhalt in Kooperation mit der Universität der Künste Berlin durchgeführt.

AMA-Definition: Anbieter und Nachfrager als gleichberechtigte Partner

Das inhaltliche Verständnis von Marketing orientiert sich vielerorts an der Begriffsdefinition der American Marketing Association (AMA). Die Gegenüberstellung der AMA-Definition von 2004 und 2010 zeigt deutliche Veränderungen, die unter anderem auf die digitale Vernetzung von Anbietern und Nachfragern zurück zu führen ist:

AMA Definition von 2004

In der Definition von 2004 wurde Marketing als organisatorische Funktion beschrieben, die alle Prozesse umfasst, die für den Kunden Werte schaffen, diese kommunizieren und zur Verfügung stellen. Marketing umfasst darüber hinaus das Management von Kundenbeziehungen zum Wohle der Organisation und ihrer Anspruchsgruppen:

„Marketing is an organizational function and a set of processes for creating, communica-ting, and delivering value to customers and for managing customer relationships in ways that benefit the organization and its stakeholders.“

Aktuelle Definition der AMA

Der Blick auf die aktuelle Definition der AMA zeigt einige kleine, aber sehr wichtige Änderungen, wie im Folgenden zu erkennen ist:

„Marketing is the activity, set of institutions, and processes for creating, communicating, delivering, and exchanging offerings that have value for customers, clients, partners, and society at large.“ Artikel lesen »

Crowdsourcing — 9 Einsatzbereiche für “arbeitende Konsumenten”

Die zunehmende Beteiligung von Konsumenten an Aufgaben, die von Unternehmen traditionell intern erledigt wurden, ist hier schon an anderer Stelle beschrieben worden: Konsumenten organisieren sich heute untereinander und informieren sich gegenseitig. Mehr noch — immer häufiger werden sie sogar direkt an wertschöpfenden Prozessen beteiligt.

Jeff Howe hat diese Einbindung von Konsumenten bereits 2006 als Crowdsourcing bezeichnet. Erstmals verwendet wurde der Begriff in einem WIRED-Artikel, in dem Howe beschreibt, wie Unternehmen das Internet dazu nutzen, unbekannte Personen an Aufgaben zu beteiligen, die bislang unternehmensintern durchgeführt wurden.

“The new pool of cheap labor: everyday people using their spare cycles to create content, solve problems, even do corporate R & D.” [1]

Unternehmen lagern interne Aufgaben aus und fordern Freiwillige über das Internet zur Teilnahme am Produktionsprozess auf. Die Auslagerung dieser Tätigikeiten geschieht häufig über die sozialen Medien des Web 2.0, deren kollaborative Funktionalitäten teilweise direkt für deren Aufgabenerledigung genutzt werden. Artikel lesen »

Abbildungen

daniel_michelis_social-media-handbuch_technologienKlassifizierung von Technologien

digitale-unternehmung_typologie-user-generated-content

User Generated Content Typologie


Long Tail: Entstehung von MeganischenMeganischen im Internet


Ökonomie der Beteiligung (Daniel Michelis)

Aufmerksamkeits- & Beteiligungsparadigma


online-marketing-prinzipien (Daniel Michelis)

Grundlegende Prinzipien des Online-Marketings


digitale-unternehmung_transaktionskosten

Move-to-the-Market Hypothese


Kalender

February 2012
M T W T F S S
« Oct    
 12345
6789101112
13141516171819
20212223242526
272829  

Ankündigungen & Neuigkeiten

  • Druckfreigabe! In 3-4 Wochen wird die 2. Auflage des Social Media Handbuchs ausgeliefert #socialmedia
    http://t.co/yKGvc5Bd
    02/02/2012
  • Call for Papers: 5th Workshop on Pervasive Advertising.
    http://t.co/oeJhsqFL
    20/01/2012

2. Auflage im Februar 2012

michelis-schildhauer-hanbuch-social-media

Die 2. aktualisierte und erweiterte Auflage erscheint im Februar 2012. Informationen gibt es hier.