Jan 8, 2010 0
Die Sozialen Medien im Web 2.0
“Medien sind sozial: alle Medien, immer schon.”
(Stefan Münker)
“Emergenz digitaler Öffentlichkeiten: Die Sozialen Medien im Web 2.0” — schon der Titel, des im September 2009 erschienenen Buches von Stefan Münker klingt vielversprechend. Insbesondere die begriffliche Annäherung an das Thema Web 2.0 und Social Media machen es für die “Digitale Unternehmung” zu einem sehr wertvollen Beitrag.
Doch vorab: Sein “Essay” ist geprägt von einer postiv-optimistisch Darstellung — womit er sich im übrigen deutlich von Frank Schirrmachers aktuellen Buch Payback unterscheidet. Münker ist sich möglichen Gefahren zwar bewusst, vor allem sieht er jedoch die Chance, den Verlauf der Entwicklung des Internets aktiv zu gestalten:
“Der Prozess der Digitalisierung ist irreversibel. [...] Wir können aus dem Internet nicht aussteigen; wir könnten, selbst wenn wir es wollten, noch nicht einmal verhindern, dass sich die Vernetzung in Zukunft noch stärker ausweiten und Funktionen des Internet in noch weitere Bereiche unseres Leben eindringen werden. Allerdings, und das ist der zweite Grund, ist offen, wohin genau der fortschreitende Ausbau der digitalen Spähren führen und was genau im weiteren Verlauf der Verdichtung des Netzes noch geschehen wird. [...] Wir können aus den digitalen Netzen zwar nicht aussteigen, wir können sie aber auf vielfache Weise mitgestalten — denn nicht das Internet bestimmt seine Zukunft, sondern wir, indem wir es nutzen.” [S.13f]
Im Gegenteil zur verbreiteten Nutzung von Anglizismen in Wissenschaft und Praxis (was wohl an der führenden Stellung amerikanischer Autoren und Unternehmen liegt), kommt Münker in seiner präzisen Beschreibung aktueller Entwicklungen fast gänzlich mit dem deutschen Wortschatz aus: Artikel lesen »










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