(von Alexander Kain, Teilnehmer Social Media Seminar 2009/10)
„Wikinomics“ von Don Tapscott & Anthony D. Williams stellt das Ergebnis mehrerer Marktforschungsstudien dar, die aufgezeigt haben, wie Menschen in einer großen Zahl am Wirtschaftsgeschehen teilnehmen können wie nie zuvor in der Geschichte. Eine unendliche Anzahl an Individuen ist heute miteinander vernetzt und dadurch in der Lage aktiv an Innovationen, der Bildung von Wohlstand und gesellschaftlicher Entwicklung teilzunehmen, wie es sich wohl kaum jemand vorstellen konnte.
Auf dem Weg zum Erfolg müssen Unternehmen sich den neuen Bedingungen anpassen und neue Wege gehen, in Hinblick auf Wettbewerbsfähigkeit und Profitabilität. Vor allem geht es aber darum, eine neue Denkweise der Kollaboration zu entwickeln, die von den Autoren als „Wikinomics“ bezeichnet wird. Artikel lesen »
(von Fabian Greskamp, Teilnehmer Social Media Seminar 2009/10)
„The Tipping Point is that magic moment when an idea, trend, or social behavior crosses a threshold, tips, and spreads like wildfire. Just a single sick person can start an epidemic of the flu, so too can a small but precisely targeted push cause a fashion trend, the popularity of a new product, or a drop in the crime rate.” (Malcolm Gladwell)
Das Buch The Tipping Point – How Little Things Can Make a Big Difference – von Malcolm Gladwell beschäftigt sich mit der Frage, wie Trends entstehen und wodurch sie entstehen. Wie schafft es zum Beispiel eine Botschaft oder eine Idee das Ausmaß einer Epidemie zu erreichen? Der Autor vergleicht dabei die Verbreitung von Trends, Ideen oder sozialen Verhaltensweise mit dem Verlauf einer Virusinfektion – jahrelang sind oft gerade ein paar Menschen davon betroffen, dann aber kommt es binnen kürzester Zeit zu einer Massenansteckung. Der entscheidende Moment ist der sogenannte Tipping Point. Artikel lesen »
(von Mathias Hoberück, Teilnehmer Social Media Seminar 2009/10)
Beschreibung des Buchs
Gillin hat ein einfach verständliches Werk geschrieben, welches wie in einer Geschichte ,anhand von sehr vielen Beispielen, erklärt wie Social Media das Marketing verändert hat und verändert wird. Die betrachteten Bereiche sind der Blog und das Podcasting. Dabei stellt für den Autor der Blog die bis jetzt bedeutenste Neuerung im Kontakt zwischen Unternehmen und Kunden dar. Das Buch ist nicht hohem Maße analysierend, es hat hingegen einen sehr beschreibenden Charakter, der aber einen klaren Linie folgt und wenig Hintergrundwissen. Was dieses Buch einfach verständlich und sehr informativ macht. Artikel lesen »
Als ich im Mai des vorangegangenen Jahres kurz vor meiner Teilnahme am Workshop Pervasive Advertising in Nara (Japan) das erste Mal einen japanischen Supermarkt betrat, war ich von der Flut an bewegten Werbebildern und um Aufmerksamkeit buhlenden Lautsprechern im wahrsten Sinne des Wortes überwältigt.
Auf dem Weg zur Konferenz entwickelte sich — nach dem ersten Unbehagen, durch meinen Beitrag am Workshop an einer weiteren Durchdringung mit immer lauterer Werbung mitzuwirken — erstmals der Gedanke von Calm Advertising: In Anlehnung an das Paradigma des “Calm Computing” bieten uns neue Technologien die Chance, eine neue Form der Werbung zu entwickeln, die nicht immer lauter nach Aufmerksamkeit sondern den ehrlichen Dialog mit Konsumenten sucht beziehungsweise den Dialog unter Konsumenten fördert. Artikel lesen »
… that´s one billion people with the potential to contribute in some way to any given crowdsourcing project. (Jeff Howe)
Wie hier in einen früheren Beitrag (und natürlich auch an vielen anderen Stellen) bereits beschrieben wurde, wird Crowdsourcing auf Jeff Howe zurückgeführt, der den Begriff erstmals 2006 verwendet hat.
Im Folgenden werden Howes Ansätze zur Typologisierung von Crowdsourcing-Projekten, generelle Voraussetzungen für die Verbreitung dieser Projekte sowie wichtigen Erfolgsfaktoren beschrieben Artikel lesen »
“Medien sind sozial: alle Medien, immer schon.”
(Stefan Münker)
“Emergenz digitaler Öffentlichkeiten: Die Sozialen Medien im Web 2.0” — schon der Titel, des im September 2009 erschienenen Buches von Stefan Münker klingt vielversprechend. Insbesondere die begriffliche Annäherung an das Thema Web 2.0 und Social Media machen es für die “Digitale Unternehmung” zu einem sehr wertvollen Beitrag.
Doch vorab: Sein “Essay” ist geprägt von einer postiv-optimistisch Darstellung — womit er sich im übrigen deutlich von Frank Schirrmachers aktuellen Buch Payback unterscheidet. Münker ist sich möglichen Gefahren zwar bewusst, vor allem sieht er jedoch die Chance, den Verlauf der Entwicklung des Internets aktiv zu gestalten:
“Der Prozess der Digitalisierung ist irreversibel. [...] Wir können aus dem Internet nicht aussteigen; wir könnten, selbst wenn wir es wollten, noch nicht einmal verhindern, dass sich die Vernetzung in Zukunft noch stärker ausweiten und Funktionen des Internet in noch weitere Bereiche unseres Leben eindringen werden. Allerdings, und das ist der zweite Grund, ist offen, wohin genau der fortschreitende Ausbau der digitalen Spähren führen und was genau im weiteren Verlauf der Verdichtung des Netzes noch geschehen wird. [...] Wir können aus den digitalen Netzen zwar nicht aussteigen, wir können sie aber auf vielfache Weise mitgestalten — denn nicht das Internet bestimmt seine Zukunft, sondern wir, indem wir es nutzen.” [S.13f]
Im Gegenteil zur verbreiteten Nutzung von Anglizismen in Wissenschaft und Praxis (was wohl an der führenden Stellung amerikanischer Autoren und Unternehmen liegt), kommt Münker in seiner präzisen Beschreibung aktueller Entwicklungen fast gänzlich mit dem deutschen Wortschatz aus: Artikel lesen »
(Auszug aus: D. Michelis. User Generated Content, in: Jahrbuch für digitale Kommunikation, 2007)
Die Möglichkeit, über den freien Medienzugang eigene Inhalte zu produzieren, hat bereits vor dem Einzug des Internets [...] intensive Diskussionen über den Einfluss auf Medieninhalte angeregt. Artikel lesen »
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