Zum 20 jährigen Jubiläum der Kinderrechtskonvention konnten wir die UNICEF mit einer studentischen Projektarbeit dabei unterstützen, Kreative über das Internet aufzurufen, sich an der Entwicklung von Kampagnenideen zu beteiligen. Im Kern dieser sogenannten Crowdsourcing-Kampagne, stand ein Ideenwettbewerb, der auf der Kreativ-Plattform jovoto durchgeführt und über eine Wettbewerbsseite in facebook bekanntgemacht wurde.
Das Konzept zum Ideenwettbewerb wurde von Studierenden der Vorlesung Issue Coverage* an der Universität St. Gallen entwickelt. Im Rahmen der Lehrveranstaltung hatten die Studierenden die Aufgabe, Chancen und Risiken digitaler Kommunikationstechnologien anhand der UNICEF Schweiz zu analysieren und ein maßgeschneidertes Kommunikationskonzept entwickeln.
Die von den Studierenden entwickelte Aufgabenstellung war die “Visualisierung einer Kampagnenidee, die die Öffentlichkeit bewegt und die Kinderrechte auf die Agenda der Menschen bringt. Artikel lesen »
(von Markus Korbien, Teilnehmer Social Media Seminar 2009/10)
Das Cluetrain Manifest
“A powerful global conversation has begun. Through the Internet, people are discovering and inventing new ways to share relevant knowledge with blinding speed. As a direct result, markets are getting smarter—and getting smarter faster than most companies.”
Diese und weitere Aussagen sind seit 1999 auf www.cluetrain.com zu lesen, veröffentlicht von Levine, Locke, Searls und Weinberger, den Autoren des Buches „The Cluetrain Manifesto“, in Deutsch „das cluetrain manifest“. Diese Internetseite, speziell die darin enthaltenen 95 Thesen über die Veränderung des Marktes und des Marketings in Bezug auf das durch das Internet ermöglichte globale Gespräch, erhielt so viel Zuspruch, dass die Autoren ein Buch über ihre Ansichten und den Weg zu diesen 95 Thesen verfassten. Desweiteren wurde die Seite in mehreren Sprachen verfasst und ist beispielsweise in Deutsch nachzulesen unter www.cluetrain.de.
Von historischen Märkten zu globalen Netzwerken
Es ist tausende Jahre her, da war der Marktplatz das pulsierende Herz der Stadt. Die Menschen kamen um zu entdecken, um zu beobachten, zu staunen, nachzufragen und miteinander zur reden. Artikel lesen »
(von Gundula Warnecke, Teilnehmerin Social Media Seminar 2009/10)
Here Comes Everybody
Das Buch “Here Comes Everybody—The Power of Organizing Without Organizations” von Clay Shirky beschäftigt sich mit der Frage, in wie weit technische Innovationen Einfluss auf den gesellschaftlichen Wandel haben können. Im Buch beschreibt Shirky, dass sich die Menschheit besonders durch ihre komplexen Gruppenaktivitäten von anderen Spezies unterscheidet. Diese Annahme wird u.a. in der sprachlichen Vielfalt, mit der menschliche Beziehungen beschrieben werden, deutlich.
„You can see an echo of our talent for sociability in the language we have for groups; like a real-world version of the mythical seventeen Eskimo words for snow, we use incredibly rich language in describing human association.”
(p. 15)
Shirky geht davon aus, dass alle Neuerungen und Entwicklungen, die die Durchführung von Gruppenaktivitäten selbst beeinflussen, auch zwangsläufig zu einer Veränderung in der Gesellschaft führen. Die Menschheit befände sich aktuell mit der Adaption des Internets in einer Umbruchphase, die größer ist als alles bis jetzt erlebte; denn im Vergleich zu Innovationen wie der Druckerpresse, des Telegrafen oder der Entdeckung des Radiosignals sind die neuen Tools dazu in der Lage, Artikel lesen »
(von Anne Degenhardt, Teilnehmerin Social Media Seminar 2009/10)
Inhalt des Buches Naked Conversations von Robert Scoble und Shel Israel
Robert Scoble und Shel Israel erklären in ihrem Buch „Naked Conversation“ wie und weshalb Unternehmen an der Kommunikation des Bloggings teilnehmen sollten. Sie stellen an zahlreichen Beispielen von Unternehmen dar, wie Blogging die Kommunikation, aber auch das Ansehen des Unternehmens nachhaltig positiv beeinflusst.
Wie sind Blogger?
Blogger reden einfach miteinander, sie machen grammatikalische Fehler, springen von Punkt zu Punkt, unterbrechen sich gegenseitig für Fragen, machen Vorschläge und liefern provozierende Argumente. Diese Art der Kommunikation wird als „Komm-wie-du-bist-Gespräche“ bezeichnet. Ebenso wie ein gesundes Misstrauen gegenüber Menschen, die in „Unternehmenssprache“ bloggen, haben Blogger in der Regel eine ablehnende Haltung gegenüber herkömmlichen Marketingkampagnen.
Was sind Blogs und wie funktionieren sie?
Ein Blog ist im Grunde etwas ganz einfaches. Artikel lesen »
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