Die digitale Unternehmung

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Daniel Michelis — Hochschule Anhalt

Die Weisheit der Vielen – Problemfelder und Schlüsselkriterien

(von Sonja Jens, Teilnehmerin des KMM-Seminars Social Media 2010)

Die Kernaussage der Theorie

Die Kernaussage und damit die Definition von Surowieckis Theorie lässt sich wie folgt zusammenfassen: Surowiecki sagt, dass die Kumulation von Informationen / Kenntnissen / Fähigkeiten Einzelner in einer Gruppe zu gemeinsamen Gruppenentscheidungen führen können, die oft besser sind als Lösungen einzelner Experten.

Des Weiteren sagt er, dass diese Theorie auf scheinbar einfache/triviale aber auch auf kompliziertere Problembeispiele anwendbar ist. Artikel lesen »

Prinzipien digitaler Produkte

Zur Beschreibung von digitalen Produkten liefert die „Sprache der neuen Medien“ von Manovich wertvolle Ansatzpunkte. Manovich legt zur Definition von Medienobjekten die in Abbildung 1 dargestellten fünf Kriterien vor, die sich sehr gut zur Beschreibung digitaler Produkte verwenden lassen.

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Abbildung 1: Grundlegende Prinzipien des Online-Marketings
(In Anlehnung an Lev Manovich) Artikel lesen »

Ökonomie der Aufmerksamkeit — Erklärungsansätze von Franck und Lanham

Der Begriff der Ökonomie der Aufmerksamkeit wurde in den 1990er Jahren in etwa zeitgleich von Lanham und Franck geprägt. Während sich Richard Lanham den Grundlagen der Economies of Attention bereits 1994 [1] aus amerikanischer Perspektive nähert, stellt der deutsche Architekt und Städteplaner Georg Franck die Ökonomie der Aufmerksamkeit 1998 aus einer sozio-ökonomischen Perspektive dar. [2]

Technologie der Aufmerksamkeit

Lange Zeit galt Aufmerksamkeit als die wichtigste Ressource des Informationszeitalters. Spätestens mit der digitalen Vernetzung wurde Information zur allgegenwärtigen Ressource und nicht mehr die  Information an sich, sondern die individuelle Aufmerksamkeit wurde zum knappen Gut in einer “Ökonomie der Aufmerksamkeit”. Artikel lesen »

Das 1. Kapitel ist heute fertig geworden

Das erste Kapitel der “Digitalen Unternehmung” beinhaltet eine allgemeine Einführung. Im zweiten Kapitel werden grundlegende Parameter des digitalen Marktes behandelt.

Geplant ist von nun an ein Kapitel pro Monat.

Vorankündigung: Digitaler Sommer 2010

Leider wird der Digitale Sommer in diesem Jahr doch nicht im September stattfinden können. Die Planungen für die Durchführung laufen. Sobald es neue Entwicklungen gibt, werden diese hier mitgeteilt.

Wie in den vergangenen 5 Jahren wird auch in diesem Jahr wieder ein Digitaler Sommer stattfinden. Als Veranstaltungszeitraum ist der September geplant. Alle Seminare werden im Kloster Bernburg stattfinden.

Inhaltlich widmet sich der Digitale Sommer in diesem Jahr dem Einsatz von Social Media in der Unternehmenskommunikation.

Die inhaltlichen Planungen der diesjährigen Sommeruniversität haben begonnen. Das Programm wird bis Mitte April Mai veröffentlicht.

Der Digitale Sommer 2010 wird von der Hochschule Anhalt in Kooperation mit der Universität der Künste Berlin durchgeführt.

AMA-Definition: Anbieter und Nachfrager als gleichberechtigte Partner

Das inhaltliche Verständnis von Marketing orientiert sich vielerorts an der Begriffsdefinition der American Marketing Association (AMA). Die Gegenüberstellung der AMA-Definition von 2004 und 2010 zeigt deutliche Veränderungen, die unter anderem auf die digitale Vernetzung von Anbietern und Nachfragern zurück zu führen ist:

AMA Definition von 2004

In der Definition von 2004 wurde Marketing als organisatorische Funktion beschrieben, die alle Prozesse umfasst, die für den Kunden Werte schaffen, diese kommu-nizieren und zur Verfügung stellen. Marketing umfasst darüber hinaus das Management von Kundenbeziehungen zum Wohle der Organisation und ihrer Anspruchsgruppen:

„Marketing is an organizational function and a set of processes for creating, communica-ting, and delivering value to customers and for managing customer relationships in ways that benefit the organization and its stakeholders.“

Aktuelle Definition der AMA

Der Blick auf die aktuelle Definition der AMA zeigt einige kleine, aber sehr wichtige Änderungen, wie im Folgenden zu erkennen ist:

„Marketing is the activity, set of institutions, and processes for creating, communicating, delivering, and exchanging offerings that have value for customers, clients, partners, and society at large.“ Artikel lesen »

The Wealth of Networks — Networked Information Economy

(von Matthias Drinkmann, Teilnehmer Social Media Seminar 2009/10)

Unsere Auffassung von Arbeit bestand bisher darin zu glauben, dass Menschen nicht ohne eine gerechte Bezahlung zum arbeiten motiviert werden können. Die wirtschaftswissenschaftlichen Modelle gehen nicht davon aus, dass es auch ohne einen finanziellen Anreiz zur Produktion kommen könnte. Es hat sich ein neues Modell der Produktion etabliert, das es eigentlich nicht geben dürfte, wollte man unseren Glaubenssätzen über ökonomisches Verhalten glauben. Es widerspricht der Intuition der Menschen des späten zwanzigsten Jahrhunderts, dass Tausende freiwillig zusammenkommen, um zusammen zu arbeiten. Es sollte eigentlich nicht möglich sein, dass diese Freiwilligen die größten und finanziell am besten ausgestatteten Unternehmen der Welt in ihrem Kerngeschäft schlagen können. …und dennoch passiert genau das! Artikel lesen »

NGO & Social Media — Wir sollten weniger an die Barrieren sondern mehr an die Chancen denken

Kurzdokumentation des Workshops NGO & Social Media auf der Social Media Week in Berlin.

Weitere Informationen und Bilder der Veranstaltung

Mit der Frage nach der Verbindung zwischen der Online-Community und der Offlinewelt wurde die Diskussion von Daniel Michelis eröffnet. Die Podiumsteilnehmer Daniel Boese, Joachim Bonin und Joana Breidenbach vertraten in diesem Punkt die Ansicht, dass die Vernetzung zur realen Welt stets im Vordergrund stehen solle, da die Themen an sich sehr real sind. Boese sprach in diesem Zusammenhang auch von der Problematik des One-Click-Commitments. Artikel lesen »

Wikinomics — Ideagoras, Prosumenten und die neuen Alexandriner

(von Alexander Kain, Teilnehmer Social Media Seminar 2009/10)

Wikinomics“ von Don Tapscott & Anthony D. Williams stellt das Ergebnis mehrerer Marktforschungsstudien dar, die aufgezeigt haben, wie Menschen in einer großen Zahl am Wirtschaftsgeschehen teilnehmen können wie nie zuvor in der Geschichte. Eine unendliche Anzahl an Individuen ist heute miteinander vernetzt und dadurch in der Lage aktiv an Innovationen, der Bildung von Wohlstand und gesellschaftlicher Entwicklung teilzunehmen, wie es sich wohl kaum jemand vorstellen konnte.

Auf dem Weg zum Erfolg müssen Unternehmen sich den neuen Bedingungen anpassen und neue Wege gehen, in Hinblick auf Wettbewerbsfähigkeit und Profitabilität. Vor allem geht es aber darum, eine neue Denkweise der Kollaboration zu entwickeln, die von den Autoren als „Wikinomics“ bezeichnet wird. Artikel lesen »

Tipping Point — Die drei Regeln von Epidemien

(von Fabian Greskamp, Teilnehmer Social Media Seminar 2009/10)

„The Tipping Point is that magic moment when an idea, trend, or social behavior crosses a threshold, tips, and spreads like wildfire. Just a single sick person can start an epidemic of the flu, so too can a small but precisely targeted push cause a fashion trend, the popularity of a new product, or a drop in the crime rate.” (Malcolm Gladwell)

Das Buch The Tipping Point – How Little Things Can Make a Big Difference – von Malcolm Gladwell beschäftigt sich mit der Frage, wie Trends entstehen und wodurch sie entstehen. Wie schafft es zum Beispiel eine Botschaft oder eine Idee das Ausmaß einer Epidemie zu erreichen? Der Autor vergleicht dabei die Verbreitung von Trends, Ideen oder sozialen Verhaltensweise mit dem Verlauf einer Virusinfektion – jahrelang sind oft gerade ein paar Menschen davon betroffen, dann aber kommt es binnen kürzester Zeit zu einer Massenansteckung. Der entscheidende Moment ist der sogenannte Tipping Point. Artikel lesen »

Twitter-Nachrichten

  • Nun ist das letzte Theoriekapitel zu Shirkys "Here Comes Everybody" geschafft. Mitte August geht das www.social-media-handbuch.de zum Verlag
    29/07/2010
  • Vorletztes Theoriekapitel: POST-Methode (Li/Bernoff) Soziotechnografische Segmentierung #socialmedia Zielsystem & Technologieklassifizierung
    22/07/2010

Social Media Handbuch 2010

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Das Handbuch Social Media erscheint 2010. Neuigkeiten werden hier oder bei Twitter veröffentlicht oder können gerne auch per Email angefragt werden.

Abbildungen

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User Generated Content Typologie


Long Tail: Entstehung von MeganischenMeganischen im Internet


Ökonomie der Beteiligung (Daniel Michelis)

Aufmerksamkeits- & Beteiligungsparadigma


online-marketing-prinzipien (Daniel Michelis)

Grundlegende Prinzipien des Online-Marketings


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Move-to-the-Market Hypothese