“Computers don`t embarrass people; people do.”

Gerade rechtzeitig zur Überarbeitung des Social Media Handbuchs für die zweite Auflage ist ein neues Buch von Jeff Jarvis erschienen. Eine inspirierende Lektüre über digitale Öffentlichkeit und den Umgang mit Informationen im Internet.
Mit “Public Parts: How Sharing in the Digital Age Improves the Way We Work and Live” hat Jeff Jarvis eine zu Teilen sehr spannende Auseinandersetzung mit dem Verhältnis von Öffentlichkeit und Privatsphäre verfasst, die sich überraschenderweise deutlich vom vorangegangenen Buch “What Would Google Do” (WWGD) abgegrenzt. Public Parts liefert einige sehr gute Antworten auf Fragen nach Öffentlichkeit und Privatsphäre im sozialen Internet. Artikel lesen »
(von Tilo Schmaltz, Student Master KMM Hamburg)
Als Einführung in die Vernetzte Informationswirtschaft (Networked Information Economy) nach Yochai Benklers Buch “The Wealth of Networks” soll zunächst die Entwicklung der Industriellen Informationswirtschaft geschildert werden, um ihr die Vernetzte Informationswirtschaft gegenüberzustellen.
Industrielle versus Vernetzte Informationswirtschaft
Das Bild der Informationswirtschaft ist vor allem durch die Mechanismen und insbesondere die industriellen Produktionsverfahren der Massenmedien des 20. Jahrhunderts geprägt. Daher kann sie auch als Industrielle Informationswirtschaft betitelt werden. Diese Produktionsweise beruht auf der massenhaften Vervielfältigung einer Information oder eines Informationsbündels sowie ihrer flächendeckenden Verbreitung. Artikel lesen »
von Wenke Neundorf (Studentin Master MBU, Hochschule Anhalt)
Motivation 3.0
Im Mittelpunkt des Buchs DRIVE von Daniel H. Pink steht die menschliche Motivation, also das, was menschliches Verhalten antreibt. Im Laufe der Jahrzehnte wurden auf Grundlage zahlreicher Verhaltensforschungen und Kenntnisse über die Motivationsarten verschiedene Motivationstheorien entwickelt. Pink unterteilt diese Theorieansätze in drei Kategorien: Motivation 1.0, Motivation 2.0 und Motivation 3.0. Artikel lesen »
Herzlichen Glückwunsch!
Aus der Bachelorarbeit von Luise Schilling, von der hier im vergangenen Jahr ein Auszug veröffentlicht wurde, ist nun ein Buch geworden:

Digitaler Einfluss und Branchenstrukturanalyse
Der Einfluss der zunehmenden Digitalisierung auf die Branchenstrukturanalyse von Michael E. Porter am Beispiel der Musikindustrie (Amazon-Link).
von Stefan Stumpp (Student Master MBU, Hochschule Anhalt)
„Die Medien sind nicht mehr ordentlich in kleine Kästchen unterteilt, die Zeitungen, Magazine und Fernsehen heißen. Die Leute stellen Verbindungen zu anderen Leuten her und ziehen daraus Kraft, insbesondere als Masse.“[1]
Mit diesem Zitat beschreiben Charlene Li und Josh Bernoff in ihrem Buch Groundswell : winning in a world transformed by social technologies aktuelle Herausforderungen, mit denen Unternehmen in Zeiten der sozialen Technologien konfrontiert sind. Die neue Interaktion ermöglicht es erstmals auch den Konsumenten, persönliche Ansichten und Einstellungen über Unternehmen zu verbreiten. Daraus resultiert eine Notwendigkeit für Organisationen, ebenfalls an den Gesprächen teilzunehmen.
POST-Methode
Charlene Li und Josh Bernoff liefern mit dem POST-Planungsprozess einen systematischen Rahmen für eine Social Media-Strategie. Das Akronym POST beschreibt die vier Planungsschritte people, objectives, strategy und technology. Artikel lesen »
„The category of consumer is now a temporary behavior
rather than a permanent identity.” (Shirky 2008)
Lange Zeit wurde angenommen, dass der rationale Käufer auf Basis vollständiger Informationen solche Entscheidungen trifft, die seinen individuellen Nutzen optimieren. Von dieser Denkweise ist das man längst abgerückt, doch auch die aktuell vorherrschenden Annahmen über das Verhalten von Konsumenten werden mit dem Einzug des Internets, wie im Folgenden gezeigt werden soll, auf die Probe gestellt. Artikel lesen »
von Luise Schilling.
1980 hat Michael E. Porter in seinem Buch Competitive Strategy: Techniques for Analyzing Industries and Competitors erstmalig das Modell der Branchenstrukturanalyse vorgestellt. [1] Seitdem galt das Modell als ein wichtiges Instrument zur Analyse des Unternehmens- und Wettbewerbsumfeld für die strategische Entscheidungsfindung. Die Branchenstrukturanalyse geht von fünf Kräften aus, die den Wettbewerb innerhalb einer Branche bestimmten. Die Stärke dieser Kräfte bestimmt die Wettbewerbsintensität und somit auch die Profitabilität und Attraktivität einer Branche. In den letzten Jahren und unter dem Einfluss des technischen Fortschritts hat die Digitalisierung zunehmend an Bedeutung gewonnen und das Modell der Branchenstrukturanalyse nachhaltig in Frage stellt. Die Beantwortung der Frage, ob und inwieweit die Digitalisierung einen Einfluss auf die Branchenstrukturanalyse hat, steht im Mittelpunkt dieses Artikels. Artikel lesen »
(von Sonja Jens, Teilnehmerin des KMM-Seminars Social Media 2010)
Die Kernaussage der Theorie
Die Kernaussage und damit die Definition von Surowieckis Theorie lässt sich wie folgt zusammenfassen: Surowiecki sagt, dass die Kumulation von Informationen / Kenntnissen / Fähigkeiten Einzelner in einer Gruppe zu gemeinsamen Gruppenentscheidungen führen können, die oft besser sind als Lösungen einzelner Experten.
Des Weiteren sagt er, dass diese Theorie auf scheinbar einfache/triviale aber auch auf kompliziertere Problembeispiele anwendbar ist. Artikel lesen »
Zur Beschreibung von digitalen Produkten liefert die „Sprache der neuen Medien“ von Manovich wertvolle Ansatzpunkte. Manovich legt zur Definition von Medienobjekten die in Abbildung 1 dargestellten fünf Kriterien vor, die sich sehr gut zur Beschreibung digitaler Produkte verwenden lassen.

Abbildung 1: Grundlegende Prinzipien des Online-Marketings
(In Anlehnung an Lev Manovich) Artikel lesen »
Der Begriff der Ökonomie der Aufmerksamkeit wurde in den 1990er Jahren in etwa zeitgleich von Lanham und Franck geprägt. Während sich Richard Lanham den Grundlagen der Economies of Attention bereits 1994 [1] aus amerikanischer Perspektive nähert, stellt der deutsche Architekt und Städteplaner Georg Franck die Ökonomie der Aufmerksamkeit 1998 aus einer sozio-ökonomischen Perspektive dar. [2]
Technologie der Aufmerksamkeit
Lange Zeit galt Aufmerksamkeit als die wichtigste Ressource des Informationszeitalters. Spätestens mit der digitalen Vernetzung wurde Information zur allgegenwärtigen Ressource und nicht mehr die Information an sich, sondern die individuelle Aufmerksamkeit wurde zum knappen Gut in einer “Ökonomie der Aufmerksamkeit”. Artikel lesen »
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